Next Life - Artificial Divinity
Jun 20th, 2011 | Von Deathman | Kategorie: Kritiken
Es gibt Sachen auf dieser Welt, die verstehe ich einfach nicht, so wie Genozid, Astrophysik, diverse soziale Ungerechtigkeiten, usw. Aber ebenso wenig verstehe ich hier diese Scheibe, sowie den Umstand, dass diese Band nun seit geraumer Zeit schon ihr Unwesen treibt und “Artificial Divinity” das dritte Album ist!
“Schräg” und “schrill”, wie der Sound im Infoblatt beschrieben wird, kann man in diesem Fall sogar als Untertreibung durchgehen lassen: Die Grundzutaten, bei jeden der 12 Songs, scheinen Pieptöne zu sein, die man aus Videospielen der 80er Jahre kennt bzw. die ein PC macht, wenn er sich aufhängt. Damit dies nicht zu eintönig erscheint, wird das Ganze mit allerlei elektronischen Spielereinen, ein bisschen Getrommel und Gitarren aufgepeppt. Vor allem bei Letzt genenannten Instrument hört es sich so an, als ob jemand zum ersten Mal in seinem Leben eine Klampfe in die Hände nimmt und so lange herum zupft, bis etwas herauskommt, dass so was ähnliches wie ein Rhythmus sein soll. Und dass man gänzlich auf Gesang verzichtet wird, fällt einem sowieso nicht auf.
Nach guten 20 Minuten ist der Spuk jedoch vorbei und alles ist wie aus dem Gehirn wegradiert, denn eine gewisse Struktur sowie ein roter Faden werden hier, wahrscheinlich mit Absicht, komplett weggelassen.
Sorry, kann sein, dass ich für diese Art von Musik einfach zu blöd bin, aber sowas geht bei mir überhaupt nicht!











