Amon Amarth & As I Lay Dying

Dez 2nd, 2011 | Von Acheron | Kategorie: Livereports

Mit einer neugierigen Vorfreude, mit Guinness und ein paar einheimischen Biere, begannen wir unsere Reise nach Linz. Beim Posthof fröhlich angekommen erwartete uns eine gelassene Stimmung, auch mit Leuten die zeitgleich in eine Kabarett Vorstellung gingen.

Den Anfang machte Sceptic Flesh, bei einem halbvollen Konzertsaal. Breits jedoch nach der zweiten Nummer, wurde es dem größten Teil des Publikums zu langweilig. Die Drums wurden regelrecht zu Tode getriggert und auch der Gitarrensound lies zu wünschen übrig. Die Band schaffte es leider nicht ein volles Klangerlebnis zu schaffen. Da heißt`s nur Danke und Aufwiedersehen, wir treffen uns gleich an der Bar.

Erwartungsvoll starteten As I lay Dying durch. Die Musiker betreten die Bühne, das Publikum jubelt, und………..der Tontechniker versaut die ganze Show! Gesang und Schlagzeug waren auf die richtige Lautstärke gedreht jedoch die Gitarren verschwanden zum größten Teil im Nichts. Zwar merkte man, dass sich Tim und seine Band mächtig ins Zeug legten und an die Hits fehlte es auch nicht, jedoch zerstörte der mangelnde Gitarrensound den ganzen Gig. Und ich wurde bereits zum zweiten Mal (1. mal Gasometer mit Heaven Shall Burn) Soundtechnisch gelinkt. Bitte Leute, sucht euch einen guten Mischer der es drauf hat.

Nach der Enttäuschung und ein paar Frustbiere suchte man sich einen wohlbehaltenen Stehplatz, denn die Schweden Amon Amarth bereiteten sich auf ihre Show vor. Und so begann es also…. Bei der Hälfte der ersten Nummer wurde die musikalische Ader von einem fähigen Mischer gerettet und man konnte sich ganz der Welt der Nordmänner hingeben. Mit einer wahnsinns Show, mit Wahnsinnsnummern und einer wohltuenden scherzhaften Atmosphäre spürte man die Leidenschaft zur Musik. Und das Publikum dankte es ihnen mit Stadien ähnlichen Applausen, Kraftschreien und taktbezogenem Klatschen.

Und so war es…..Amon Amarth hat den Tag gerettet und wir konnten die Nacht zum Tag machen.



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