The Morning After – Legacy
Dez 5th, 2011 | Von Deathman | Kategorie: Kritiken
Auch wenn der Titel an das Album von Tankard denken lässt, handelt es sich hier nicht um eine Tribute Band der Bier-Thrasher, sondern – laut Promozettel – um eine Crossover-Kapelle.
Schon das Intro erinnert mich an Queen und lässt ein Grinsen über meinen Mund huschen. Doch was danach kam raubte mir schlichtweg den Atem! Und zwar im negativen Sinne! Tönt auf einmal die ärgste Teen-Film-Soundtrack-Mucke aus den Boxen, dass sich mir der Magen umdreht. So wird lauer Pop-Punk zelebriert, der gelegentliche Emo-Elemente aufweist und mit einer solchen zuckersüßen Produktion veredelt wurde, dass man Angst haben muss an einem Zuckerschock zu sterben. Besonders hart ist auch die Tatsache, dass die Scheibe über eine Stunde Spielzeit zu bieten hat und man sich schon schwer tut zehn Minuten davon zu hören.
Kann man denn absichtlich solch schreckliche Musik machen? Aber natürlich! Laut einigen Recherchen im Internet, haben es diese britischen Jünglinge wohl auf den japanischen Markt abgesehen, wo ja sowas regelrecht abgefeiert wird. Dort gibt es sicher einen guten Absatzmarkt für diese Bubble-Gum Mucke, bei uns jedoch werden sie es mit „Legacy“ deutlich schwerer haben sich zu etablieren.
Tracklist:
1. Intro
2. Into The Fire
3. Limit
4. America
5. The Witch Is On My Back
6. Over The Wire
7. Streams Of Stars
8. These Hills Have Eyes
9. Powerdrive
10. Rest In Pieces
11. Nightmare Planet
12. Seasons
13. I Walk With Giants
Line Up
Vocals, Guitar: Sam Ryder
Guitar: Phil Maher
Bass: Jay Bude
Drums: Reece Bude











