Dying Humanity

Jan 25th, 2012 | Von Deathman | Kategorie: Interviews, Top-Story

Mit ihrem bereits dritten Album „Living On The Razors Edge“ beschreiten Dying Humanity neues Terrain: Auf der aktuellen Scheibe machte man sich die Mühe ein Konzeptalbum zu kreieren, bei dem es um eine Frau geht, die sich mit unangenehmen Sachen wie Drogen, Heuchelei, Gewalt oder Verrat herumschlagen muss. Grund genug um dieser Sachlage etwas genauer nach zu gehen:

Hallo und Gratulation zu eurer Scheibe„Living On The Razors Edge““. Wie waren die Aufnahmen für euch?

Hallo und danke. Die Aufnahmen liefen ziemlich entspannt ab. Wir hatten schon den größten Teil des Albums komplett ausgearbeitet. Wir waren also ziemlich gut vorbereitet und wir nehmen uns ohnehin immer etwas mehr Tonstudiozeit, als wir rein rechnerisch benötigen. So haben wir auch immer die Möglichkeit noch ein paar Dinge auszuprobieren, etwas mehr am Sound zu arbeiten, oder sonstige unvorhergesehene Ereignisse weg zu puffern.

Die neue Scheibe ist ja bekanntlich ein Konzeptalbum geworden! Was hat euch dazu gebracht und könnt ihr unseren Lesern einen kurzen Einblick geben?

Die Idee zu einem Konzeptalbum entstand schon während den Arbeiten an unserem Vorgängeralbum. Wir waren uns alle einig, dass wir diesmal etwas Neues ausprobieren wollen und so haben wir uns recht zeitig um eine Konzeptgeschichte entschieden. Passend zum Konzept sind die Songs entstanden. “Living on the razor´s edge“ erzählt die Geschichte einer Frau, die all’ die ganzen Schattenseiten durchlebt, die uns im Alltag widerfahren, oder uns bewegen. Da ich habe den Großteil der Songs geschrieben habe, war es für mich ein besonderer Ansporn, die Songs ins passende Gewand zu kleiden.

Was sind eurer Meinung nach musikalisch die größten Unterschiede zwischen „Living On The Razors Edge“ und dem Vorgängeralbum „Fragments Of An Incomplete Puzzle“?

Ich finde die Songs auf “Living on the razor´s edge“ sind etwas direkter geworden. Ich kann es auch nicht genau fest machen, aber die Songs gehen dadurch etwas besser ins Ohr. Beim Schreiben der Songs habe ich bei “Lotre“ auch erstmals ziemlich viel Wert auf die Bassspur gelegt. Bei beiden Vorgängeralben war der Bass eigentlich ein Schlagzeug begleitendes Instrument, so wie man es im herkömmlichen Sinn auch immer handhabt. Aber bei unserem neuen Album hat der Bass eher E-Gitarrencharakter. Es gibt Basssoli zu hören und es gibt sogar Momente an denen nur der Bass allein Rhythmusfiguren spielt. Das hört man zum Beispiel sehr gut in dem Mittelteil von “Clarity of mind“.

Gab es in eurer Karriere schon einige Höhepunkte, oder Rückschläge?

Es ist so, dass man über die Jahre viele Höhepunkte und Rückschläge erlebt. Ich denke aber, dass man mit der Zeit ein Gespür dafür bekommt, beziehungsweise man schon mit einiger Zeit an Vorlauf mitbekommt, wann sich ein Rückschlag anbahnt. Die Höhepunkte kommen eher spontan. Man könnte sagen wir sind wie ein Haus. Hin und wieder steht das Haus etwas anders im Wind, aber im inneren des Hauses ist alles abgeklärt.

Was steht dieses Jahr bei euch noch alles an?

In den kommenden Monaten werden wir ein neues Promotionvideo drehen und natürlich werden wir so viele Shows und Festivals spielen wie wir können. Außerdem freuen wir uns darauf, mit der Vorarbeit zum nächsten Album zu beginnen.

Können wir auch mal bei uns mit Auftritten von euch rechnen?

Wir sind ganz guter Dinge, dass wir auch dieses Jahr wieder ein paar Shows in Österreich spielen werden. Es gibt noch keine genaueren Pläne, aber wir haben in den letzten Jahren auch immer wieder vereinzelte Shows oder Festivals bei euch gespielt, also wüsste ich keinen Grund, warum wir das dieses Jahr nicht wieder tun sollten. Es hat uns schließlich immer viel Spaß mit euch gemacht.

Danke für das Interview! Die letzten Worte gehören natürlich euch!

Ebenfalls danke für das Interview und wir möchten uns auf diesem Weg bei all’ unseren Supportern und Fans für die super Unterstützung bedanken. Wir hoffen, dass wir vielleicht den Ein oder Anderen Leser dieses Interviews auf einer der kommenden Shows sehen werden.

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