Timor Et Tremor – The Winding Path
Apr 29th, 2009 | Von Selfdetonator | Kategorie: Kritiken
Glaubt man meinen Lateinkenntnissen, bedeutet der Name der Band frei übersetzt „Angst und Schrecken“. In einen solchen Gemütszustand wird man – Odin und der Band selbst sei gedankt – nicht versetzt. Atmosphärisch jedoch bieten die Jungs aus Kassel einiges. Angefangen vom Krächzomanen Hendrik, dessen Stimme an sich schon diesen herrlich verzweifelt-aggressiven Klang innehat (hoffentlich nur beim Performen), dann aber noch positiverweise zusätzlich verzerrt rüberkommt. Weiter geht es mit dem Gitarrensound, welcher leicht verschwommen daher treibt, ohne jemals zu dumpf zu klingen. Und schließlich die Drums, dessen Herrchen den Rhythmus brav immer wieder variiert. Somit entstand ein Album, dessen einzelne Tracks allesamt ein Eigenleben entwickeln, ohne jemals den Anschluss zu verfehlen. Am Sound wäre sicherlich noch zu feilen, aber das ist keine Frage des Könnens an sich. Und auch die BM-Bands, welche Timor Et Tremor laut Website inspirierten und es vermutlich immer noch tun, haben diese Truppe zwar hörbar beeinflusst, aber im Endeffekt haben die Hessener ihren eigenen Stil gefestigt und eine gelungene Bereicherung in der Sparte Pagan BM geschaffen. Short and pregnant. Weiter so.











