Kaltenbach Open Air
Mai 18th, 2010 | Von Lobo | Kategorie: Interviews, Top-StoryAnlässlich des kommenden Kaltenbach Open Airs hat uns, dem altehrwürdigen Metalblaze-Betrieb, einer der Organisator, Thomas Spiwak, einige Fragen beantwortet, die wohl die meisten potentiellen Besucher interessieren dürfte: wie kommt es, dass das Festival wieder auf dem alten Gelände stattfindet? Wieviele verrückte Mehes wird man maximal beim Kaltenbachgraben treffen dürfen? Wie gehen die Veranstalter bei der Bandauswahl vor? Und natürlich die Frage aller Fragen: wird es diesmal mehr Dixieklos geben?
Hallo erst einmal! Wie steht es mit den Vorbereitungen?
T: Da die Vorbereitungen rund um die Bandbuchungen nun abgeschlossen sind, liegen die Schwerpunkte bei Themen wie Werbung, Vorverkauf und Infrastruktur. Einige Punkte bezüglich Sicherheit und Versorgung sind noch abzuklären, aber soweit ist alles im grünen Bereich.
Wie kommt es genau, dass das Festival wieder auf dem alten Gelände stattfinden kann? Wird es neue, oder eventuell sogar strengere Bestimmungen bezüglich des Campings geben?
T: Nachdem ja die Gespräche zum Thema „Kaltenbachgraben“ für 2009 ja gescheitert waren, und wir umziehen mussten, nahmen wir nach der durchwachsenen Veranstaltung am Grautschenhofdie Gespräche mit der Gemeinde und der Bezirkshauptmannschaft in Bezug auf Rückkehr zum alten Gelände wieder auf. Die Verhandlungen waren zwar mühsam und zäh, aber im Endeffekt konnten wir uns wieder auf eine Rückkehr in den Kaltenbachgraben einigen. Es gibt zwar strengere Sicherheitsbestimmungen bezüglich dem Parken und Campen, die genauen Details werden hier aber noch auf unsere Website veröffentlicht werden.
Wie hat sich euer Verhältnis zu den Anrainern des Festivals über die Jahre entwickelt?
T: Na ja, manche Anrainer stehen dem ganzen Festival natürlich sehr skeptisch gegenüber, und hatten auch ihren Anteil am letztjährigen Zwangsumzug, aber dies liegt natürlich auch in der Natur der Sache, dass so ein Festival nicht jedermanns Sache ist. Irgendwie konnten wir uns dann doch noch auf eine Lösung einigen und man wird sehen ob es so auch in Zukunft funktionieren kann. Natürlich gibt es aber auch Anrainer oder Ortsansässige die der Veranstaltung positiver gegenüber stehen, und uns auch in irgendeiner Art und Weise unterstützen.
"Die Tickets sind heuer auf 1.700 Festivalpässe und jeweils 300 Tageskarten limitiert."
Wieviele Besucher erwartet ihr maximal in diesem Jahr?
T: Die Tickets sind heuer auf 1.700 Festivalpässe und jeweils 300 Tageskarten limitiert. Der Donnerstag wird wieder bei freiem Eintritt besucht werden können, und wir hoffen heuer das „Ausverkauft“-Schild auspacken zu können.
Ist das Organisieren des Festivals mittlerweile Routine geworden, oder gibt es immer wieder neue Herausforderungen?
T: Manches wurde sicher nach 8 Jahren schon zur Routine, aber man lernt nie ganz aus, und es gibt auch immer wieder neue Herausforderungen und Aufgaben.
Wie geht ihr man als Organisatoren bei der Auswahl der Bands vor?
T: Eine bestimmte Vorgehensweise haben wir hier eigentlich nicht. Einige Bands buchen wir aufgrund des persönlichen Musikgeschmackes, manche Bands aufgrund des interessanten Angebots, andere wieder aufgrund der Wünsche im Forum, andere wieder aufgrund der Aktualität. Wie man sieht, es gibt viele Wege um auf dem KOA spielen zu können.
Wie schätzt ihr eure Lage gegenüber der mittlerweile respektablen Anzahl anderer Festivals in der österreichischen Umgebung ein?
T: Ich denke, dass wir uns einen ganz guten Platz inmitten der Festivallandschaft erarbeiten konnten, und unsere Daseinsberechtigung haben. Die Besucher sollen am KOA einfach ihren Spaß haben, und die gemütliche Atmosphäre genießen.
Was kann man sich bezüglich der Verpflegung wie Essen, Sanitäranlagen, etc. auf dem diesjährigen Festival erwarten? Wird es diesmal mehr Dixieklos geben?
T: Wir werden die Infrastruktur heuer definitiv erweitern, und wir stecken gerade mitten in den Verhandlungen zu diesen Punkten. Es wird einen verbesserten Essenstand geben und definitiv auch mehr Dixies. Genaueres wird dann wieder in Kürze auf unsere Homepage zu finden sein.
Gibt es sonst noch Interessantes, das man zum diesjährigen Kaltenbach Open Air wissen sollte?
T: Einfach hinkommen und zusammen mit allen anderen Fans die Rückkehr in den Kaltenbachgraben feiern. Es wird sich lohnen, haha!
Ich bedanke mich für das Interview und man sieht in Spital am Semmering!
T:Vielen Dank für das Interview und eure Unterstützung! Und wir sehen uns am KOA 2010!!!








