Consecration - .avi

Mai 30th, 2010 | Von perke | Kategorie: Kritiken

Deftig-schwere Schlagzeugschläge, ein dazugehörendes tiefschlürfendes Gitarrenspiel mit einer latent begleitenden Melodie im Hintergrund und ein hochgestimmter, melancholischer Gesang – all dies, der Reihe nach angesetzt, ergeben in Etwa den Beginn von Consecrations Platte mit dem unkonventionellen Namen „.avi“.

Nach vorhergehenden Alben mit ebenfalls unkonventionell klingenden Namen wie „aux“ und der Live-CD „2nd April 2008“, beschloss das Quintett das Beste der zwei Alben in das Dritte einfließen zu lassen: ein Studioalbum mit Livequalitäten.

„.avi“ versucht nicht die eigenen Einflüsse zu verbergen, sondern zeigt sie direkt in der Musik auf und entwickelt sie weiter. Die Belgrader klingen wie ein gut-abgemischter Mix von Isis, Pelican, Godspeed You! Black Emperor, Anathema, Neurosis – die Liste ließe sich ohne weiteres fortführen.

Consecration erfindet den bekömmlichen Post-Metal nicht neu, aber er bewegt sich darin wie ein Fisch im Wasser. Alles schon dagewesen, aber dennoch frisch. Vor Konkurrenz brauchen sie sich nicht zu verstecken und wie so oft bei Post-Bands der Fall, wird es auch bei Consecration so sein: Die Qualität der Musik kommt erst Live so richtig zur Geltung.

Anspieltipps: Somna

Rating:
★★★★☆

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